19 Jul Keine Kommentare aw Allgemein

Unfall mit Schulbus: Großübung fordert Freisinger Retter

Ein Schreckensszenario wie dieses möchte niemand erleben. Hilfskräfte der Feuerwehr oder der beiden Rettungsdienste im Landkreis, dem Roten Kreuz, dem Krisenintervenetionsteam oder den Maltesern, bleibt es aber nicht erspart. Deshalb ist es wichtig, dass gemeinsame Handeln geübt und organisationsübergreifende Strukturen gepflegt werden. So geschehen bei einer Großübung auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände nahe der Radarstation in Haindlfing.

Man hätte den Eindruck haben können, der Unfall sei wirklich passiert. Die Organisatoren hatten die den Unfall lebensecht nachgestellt. Eines der Autos brannte wirklich lichterloh. Eine der Verletzten lag blutüberströmt unter besagten Bus. Die Rettung, aber nahte bereits. Die Feuerwehr war zuerst am Unfallort, BRK und Malteser folgten kurz darauf. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Grauens. Ungeachtet dessen bildeten sich sofort Gruppen, die sich um die jeweiligen Brandherde und Gefahrenstellen kümmerten. Die jeweiligen Gruppenleiter verschafften sich zunächst einen Überblick, gaben dann Kommandos, was zu tun ist. Schwere Gerät wurden ausgepackt. Scheren, Spreizer, Wagenheber in Stellung gebracht. Jemand richtete eine Sammelstelle für die mehr oder weniger leicht Verletzten ein. Mitglieder eines Kriseninterventionsteams kümmerten sich um die Unfallopfer. Von Chaos war jetzt nicht mehr zu sprechen. Allerdings waren die Anspannung, die Realitätsnähe allenthalben spürbar.

„Das ist auch gut so und gewollt“, räumte Einsatzleiter Oliver Sturde ein. Nur dann mache so eine gemeinsame Übung Sinn. Es war die siebte ihrer Art. Insgesamt nahmen 125 Einsatzkräfte am Übungstag teil.

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